
Gilt die Chaos-Theorie auch für Genmanipulation?
Wer kennt nicht diese Situation: Man fährt gemütlich auf einer überfüllten Autobahn, als plötzlich alle Bremsen bis zum Stillstand. Jeder ist davon überzeugt, dass es irgendwo da vorne gekracht hat. Doch gleich darauf geht es langsam aber stetig vorwärts und innert kürzester Zeit hat man wieder das gewohnte Tempo erreicht, ohne eine Unfallstelle zu passieren. Was ist geschehen? Dies ist nur ein Beispiel, wie das Chaos um sich greifen kann.
Der Verkehr ist wie alles im Leben abhängig von diversen Faktoren. Die Anzahl der Fahrzeuge, das durchschnittliche Tempo, der Abstand zwischen den Fahrzeugen, das Wetter, ablenkende Faktoren am Strassenrand und nicht zuletzt vielleicht ein Schwachkopf, der zu vorderst steht. Wenn viele dieser Faktoren anfangen, sich zu verstärken, dann kann das eine ganze Weile so weitergehen, wie in einer Spirale. Schlussendlich wird irgendwann ein kleiner Faktor sich verändern, fast unmerklich, sogar banal, und das gesamte System, in diesem Fall der Verkehr, bricht in sich zusammen, fällt ins Chaos.
So funktioniert jedes System, das in diesem Universum existiert, nach diesem Muster. Sämtliche Parameter können sich fast beliebig verändern. Doch irgendwo in einer beliebigen Situation, wird der ganze Spass durchdrehen.
Soll Gentechnologie tatsächlich
die einzige Ausnahme sein?
Wieviel Manipulation erträgt
die Natur, bis sie überkippt?