
Genmanipulation und Medizin
Von der Gentech-Lobby werden immer wieder die medizinischen Erfolge aufgeführt, die sich bei genauerem Hinsehen doch ziemlich schmälern. Es stellt sich hier die Frage, ob eine Forschung in diese Richtung überhaupt noch sinnvoll ist.
Ein-Gen-Ein-Effekt, der
grosse Irrtum
Es wird immer wieder behauptet:
"Die meisten genetischen menschlichen Krankheiten beruhen auf dem Ausfall
eines einzelnen Gens". Das ist kompletter Schwachsinn, genau das Gegenteil
ist der Fall!!!
Der bekannte Molekularbiologe
Prof. Richard Strohman von der Berkeley University of California schreibt
in seiner Arbeit: "Epigenese: Ein fehlender Erklärungsweg in der Biotechnologie",
dass weniger als 2 Prozent aller Krankheiten monogen bedingt sind.
Strohman spricht von epigenetischen
Netzwerken, also von einem Zusammenspiel einer Vielzahl von Genen, die
von Umweltfaktoren beeinflusst werden. Zitat: "So wird die Ein-Gen-ein-Effekt-Annahme
zunehmend durch Befunde untergraben, die eine funktionelle Informations-Redundanz
in der Zellragulation zeigen.". Weiter sagt Strohman: "Doch ist das
letztendliche Endergebnis (die komplexe Krankheit) nicht in der DNA kodiert,
sondern viel eher in einem zellulären epigenetischen Netzwerk,
das mit der Umwelt agiert und auch - aber nicht ausschliesslich -
das Genom mit einschliesst.".
So entdeckte man z.B. dass
genmanipulierte Bluthochdruck-Rattenmutante weniger oder gar nicht
erkrankten, wenn man sie einer gesunden Mutter überliess. Das heisst
de-facto, dass nicht die genetische Konstellation alleine krank macht
sondern dass es erst im entsprechenden Umfeld zu einer Krankheit
führen kann.
Wenn man bedenkt, dass z.B.
bei Brustkrebs bereits 500 Gene bekannt sind, die an der Entstehung
dieser Krankheit mit schuldig sein sollen, dann wird die Behauptung, solche
Krankheiten mit Genmanipulation je zu heilen, zum Hohn.
Es stellt sich immer mehr
heraus, dass der gentechnische Ansatz nicht annähernd die Heilung
von Krankheiten ermöglicht, wie man erwartete.
Mensch und Tier, sind da
doch Unterschiede?
Er wird immer wieder behauptet,
dass transgene Tiere als Versuchsmodelle für die moderne Forschung
unerlässlich sein. Wenn man sich einmal die "Erfolge" der konventionellen
Tierversuche anschaut, wird das Ganze doch etwas fragwürdig.
In der Vergangenheit haben
Tierversuche immer wieder zu falschen Resultaten geführt, die teilweise
fatale Folgen hatten:
Ethische Fragen